11.08.2016 09:39

Was kommt nach der Schule?

Auswertung der Umfrage läuft. Junge Menschen sollen künftig noch besser auf die Arbeitswelt und aufs Studium vorbereitet werden.


Zum Thema Berufsorientierung wurde in diesem Jahr an den Mittelschulen, Realschulen und Gymnasien im Landkreis Haßberge eine Umfrage gestartet. Wie fühlen sich die Schülerinnen und Schüler auf den Übergang in die Berufs- oder Studienwelt vorbereitet? Wer unterstützt sie bei der Berufsorientierung und was wünschen sie sich zukünftig? Von 1694 Schülerinnen und Schülern nahmen 800 an dieser Befragung teil.

Die Auswertungen der Fragebögen laufen derzeit noch auf Hochtouren. Es zeigt sich aber bereits jetzt schon, dass vor allem bei den Gymnasiasten der Wunsch nach einem Pflichtpraktikum (20,4 Prozent) groß ist, ebenso wie die Unterstützung beim Verfassen von Bewerbungen sowie bei der Vorbereitung für ein Bewerbungsgespräch (19 Prozent).

„Diese ersten Ergebnisse sind Sachverhalte, die vielen zwar bekannt, allerdings nicht mit Zahlen hinterlegt sind“, äußert Bildungsmanagerin Julia Hünemörder, die die Statistik im Zuge des Projektes „Bildung integriert“ erstellt. In dem Bildungsprojekt geht es einerseits um die Erhebung und Auswertung von Sachverhalten, das so genannte Bildungsmonitoring und um die Vernetzung von Verantwortlichen, die im Bildungssektor tätig sind, das so genannte Bildungsmanagement.

Um Konzepte zu entwickeln und umzusetzen, ist das Bildungsprojekt auf Kooperationspartner angewiesen. Einer davon ist  die zak-Geschäftstelle in Haßfurt. Diese bietet unter anderem auch  Bewerbungscoaching an:  Schulabgänger können dort also lernen, wie man Bewerbungen richtig verfasst und üben Bewerbungsgespräche in der Praxis.

„Es ist verständlich, dass junge Menschen in Bewerbungssituationen unsicher sind, weil es nur wenige Möglichkeiten gibt, dies vor dem Ernstfall zu proben“, so Uwe Blos von der zak-Geschäftsstelle.

Mit Hilfe der praktischen Erfahrungen eben solcher Kooperationspartner und den erhobenen Zahlen der Umfrage soll gemeinsam mit den Schulen diskutiert werden, wie eine nachhaltige, individuelle sowie bedarfsgerechte Berufsorientierung gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern gestaltet werden kann.

Kontaktdaten:
zak-Geschäftstelle Uwe Blos, Telefon 09521/6191360, E-Mail: u.blos@zak-projekt-hassberge.de
Projekt „Bildung integriert“ Julia Hünemörder, Telefon 09521/27-674, E-Mail: julia.huenemoerder@hassberge.de